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Droomvlucht


Droomvlucht ist ein Darkride, den Efteling 1993 eröffnete. Hier entstand eine Welt voller Planeten, Elfen, Trollen und Blumen. Die Fahrgäste erleben diese Welt aus Gondeln, die über ihr schweben. Es entsteht eine beinahe unwirkliche Atmosphäre, zu der auch die musikalische Untermalung beiträgt.

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Daten und Fakten

TypDarkride
BereichMarerijk
Eröffnung1993
Anzahl Szenen7
Anzahl Figuren73
Bahnlänge425 m
Fahrtzeit
6:00 Minuten
FahrsystemBHS AG & Translift
EntwerferTon van de Ven
MusikRuud Bos
Kosten25,5 Mio. NLG

Wusstest du, dass...

  • die Attraktion aufgrund von Problemen mit dem Fahrsystem ein Jahr später öffnete, als ursprünglich geplant?
  • Droomvlucht so erfolgreich war, dass Efteling im Jahr nach der Eröffnung beschloss, die Kapazität um 7 Gondeln zu erhöhen?
  • die Warteschlange in den Anfangsjahren durch einen Raum führte, der 1996 in einen Saal für Events umgewandelt wurde?

Attraktionserlebnis

Droomvlucht gehört zu den meistbesuchten Attraktionen des Parks und ist im Norden des Parks im Themenbereich Marerijk in der Nähe von Villa Volta und Raveleijn zu finden. Vom Platz vor der Attraktion, dem Ton-van-de-Ven-Platz sind die Räume der eigentlichen Attraktion nicht zu sehen. Stattdessen dominiert der Eingang von Droomvlucht, der im Kern aus einem hohen Torbogen in Form einer Parabel besteht. Über ihm sind drei Spitzen angebracht. Hinter dem Torbogen beginnt ein Gang, an dessen Decke große Glaskugeln sowie grüne, künstliche Pflanzen hängen. Links und rechts flankieren Mauern den Torbogen. An ihren Enden ist jeweils eine große Blumenskulptur angebracht und vor ihnen sind Gewässer.

In der Warteschlange

Am Ende des Gangs hinter dem Eingangsportal gehen die Wartenden links durch einen kleinen Durchgang. Hier befindet sich der zweite Teil der Wartereihe. Er besteht aus einem typischen Stangen-Zick-Zack und liegt nicht im Innern, ist aber teilweise überdacht. Hier ertönt bereits die Attraktionsmusik von Ruud Bos und an der Decke sind erneut Glaskugeln und Pflanzengrün angebracht. Gegenüber des Durchgangs zum zweiten Teil des Wartebereichs befindet sich der Durchgang zur Station.

Ein- und Ausstiegsbereich

Der Ein- und Ausstiegsbereich der Attraktion ähnelt dem eines Seillifts: Die Gondeln, in die jeweils 2 Erwachsene oder 2 Kinder und 1 Erwachsener hinein passen, fahren zu zweit in die Station; die alten Passagiere steigen aus, die Gondeln machen eine 180-Grad-Wendung und die neuen Passagiere steigen – über ein sich in gleicher Geschwindigkeit bewegendes Laufband – ein. Die gesamte Station ist integriert in den umliegenden Gastro-Shop-Bereich mit dem Selbstbedienungsrestaurant De Gulden Gaarde und dem Souvenirladen Dromerijen.

Fahrt

Der Darkride kann sehr grob in fünf Szenen eingeteilt werden. Dabei gibt es sowohl Szenen, in denen keine Lebewesen in Form von Animatronics dargestellt werden, als auch Szenen, in denen das Fall ist. Die erste Szene, die Kastelenrijk (Reich der Schlösser) genannt wird, sowie die vierte Szene, Hemelburchten (Himmelsburgen), sind Szenen, in denen keine Animatronics zum Einsatz kommen. Hier werden Schlösser und Burgen in ungewöhnlicher Form gezeigt: Im Kastelenrijk stehen sie imposant in einer kluftenreichen Bergwelt, die Himmelsburgen in der vierten Szene sind gar auf sich bewegenden Planeten errichtet.

Lebhafter geht es in den zweiten und dritten Szene zu: Hier kommen eine Vielzahl von Animatronics zum Einsatz. Gezeigt wird eine Gemeinschaft von Elfen, Trollen, Tieren und Feen, in einer vegetationsreichen Wald- und Blumenwelt. Die zweite Szene, der Wonderwoud (Wald der Wunder), ist dabei walddominiert, während auf dem Elfentuin (Elfengarten) eine Vielzahl von Blumen zu bewundern ist. Getrennt werden beide Szenen durch den Sternentunnel, ein schwarzer Tunnel mit blinkender Sternenbeleuchtung.

Auffällig ist, dass es in den vier Szenen stetig bergauf geht. Zu Beginn der fünften Szene, dem Zompenwoud (Sumpfiger Wald), ist dann der höchste Punkte erreicht - und es geht abwärts, und das wesentlich schneller als zuvor: Statt 3 Stundenkilometer sind die Gondeln jetzt 18 Stundenkilometer schnell. Sie fahren eine Spirale herunter, die drei volle Umdrehungen umfasst, und sind dabei der Mitte zu gewandt, wo die eigentliche Szene zu sehen ist: Ein Waldszene mit hohen Bäumen. Wasser tropft von ganz oben nach unten in einen Tümpel, an dem einige Trolle stehen. Auch ganz oben befindet sich ein Troll, der jauchzend an einer Liane hin- und herschwingt. Am Ende der Szenen fahren die Gondeln noch an einigen Trollen vorbei, dann geht es zurück in die Station.

Entstehungsgeschichte

Die Geschichte von Droomvlucht begann mit der Absicht Eftelings, zum anstehenden vierzigsten Jubiläum des Parks im Jahr 1992 eine große neue Attraktion zu präsentieren. Man machte sich hierzu zunächst auf die Suche nach einem möglichen Fahrsystem mit einem „Thrillelement“ und wurde auf der Messe der IAAPA 1989 in einem Gondelsystem des englischen Unternehmens Computerized People Movers fündig.

Erst im Anschluss an diese Entscheidung machte sich Entwerfer Ton van de Ven daran, das Thema der Attraktion zu bestimmen und entschied für die bekannte Fantasiewelt.

Bauzeit voller Rückschläge

Während der Bauzeit hatte Efteling mit schwerwiegenden Problemen mit dem Fahrsystem zu kämpfen. Die engagierte Firma CPM hatte mit finanziellen Problemen zu kämpfen und war am Ende zahlungsunfähig - und binnen kurzer Zeit musste ein neuer Lieferant gefunden werden. Letztlich griff Efteling hierzu auf zwei unterschiedliche Firmen zurück: Der Schwarzkopf-Lieferant Bayerische Hüttenbau- und Salzwerke AG stellte die Schienen her und die britische Firma Translift das Fahrsystem. Da erneut Probleme mit dem Fahrsystem auftraten (falsche Berechnung der Maximallast), wurde es letztlich mit der Eröffnung im Jubiläumsjahr 1992 nichts - und die Attraktion eröffnete erst im April 1993.

Spätere Anpassungen

  • 1994 wurde die Kapazität der Attraktion durch sieben zusätzliche Gondeln erhöht
  • 1996 wurde ein bisher als Warteschlange genutzter Raum zum Saal für Events umfunktioniert
  • 2008 und 2009 wurden die Evakuierungsmöglichkeiten der Attraktion, zum Beispiel durch neue Laufstege, verbessert
  • 2013 fand eine große Renovierung mit einem Finanzvolumen 2,5 Millionen Euro statt. Hierbei wurden Bahnteile ersetzt, die Konstruktion verstärkt sowie Teile der Szenen erneuert.

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