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Bobbaan


Die 1985 eröffnete Bobbaan ist eine Achterbahn, deren Besonderheit das freie Fahren ohne Schienen durch einen Kanal ist. Hersteller ist Intamin.

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Daten und Fakten

Typ Achterbahn
Bereich Anderrijk
Eröffnung 1985
Geschwindigkeit max. 60 km/h
Bahnlänge 524 m
Höhe 20 m
Fahrtzeit 2:10 min
Züge 8 mit je 6 Plätzen
Kapazität 750 Besucher / Stunde
Hersteller Intamin
Kosten 7,5 Mio. NLG

Wusstest Du, dass...

  • die Bobbaan noch drei weitere, offizielle Namen hat? Auf Schildern in Efteling finden sich auch die Bezeichnungen Bob, Swiss Bob und Bobslee.
  • die Bobbaan 2005 neue Wagen erhielt und ihre alten an Six Flags Over Texas verkauft wurden?
  • es insgesamt derzeit nur noch drei betriebene Bobbahnen von Intamin gibt und die Auslieferung in Efteling sowohl die älteste von ihnen als auch die Einzige in Europa ist?

Attraktionserlebnis

Die Bobbaan ist mit einem „Schweizer“ Theming ausgerüstet: Das Stationsgebäude ist von weißen Wänden, dunklen, hölzernenTönen sowie Natursteinen geprägt, zudem sind dort die typischen roten Geranien und die ebenso typischen Fensterläden zu sehen. Die das Attraktionsfeld begrenzende Mauer, an der sich auch Eingang und Ausgang befinden, ist ähnlich gestaltet. Die reguläre Warteschlange selbst führt durch ein kleines Waldgebiet und hat eine Überdachung aus hellem Holz. Das Innere der Station ist schlicht, fast kahl gestaltet: Der Boden ist aus Beton, die Gitter türkis gestrichen. An einigen Punkten wurden Themenobjekte angebracht.

Fahrt

Neben der regulären Warteschlange besteht noch eine Single-Rider-Anstellschlange, die direkt neben dem Stationsgebäude beginnt. Die sich hier anstellenden Besucher werden einzeln einem Platz zugewiesen. In den acht Bobs finden je sechs Personen zu zweit nebeneinander Platz, was zusammen mit der Fahrzeit von über zwei Minuten eine relativ geringe Kapazität von 750 Besuchern pro Stunde ergibt. Im Anschluss an den anfänglichen Lifthill durchfahren die Züge eine kurvenreiche Strecke. Dabei bewegen sie sich ähnlich wie im Bobsport relativ frei in einer 524 Meter langen Fahrrinne. Gelegentlich eingesetzte Führungsgleise und Bremssysteme halten die Züge in ihrer Bahn. Die maximale Geschwindigkeit beträgt 60 Stundenkilometer. 

Entstehungsgeschichte

Die Idee für den Bau einer Bobbahn entstand während einer Investitionsoffensive in den 1980er Jahren, in deren Zuge sich der Park mit Attraktionen wieder Python (1981) oder der Piraña (1983) stärker jüngeren Besuchern zuwandte und zudem den Wandel zum Freizeitpark vollzog. Die wesentliche Entscheidung, die es zuvor zu treffen galt, war, ob man lieber ein System mit Bobzügen einsetzen wollte (MACK) oder lieber ein System mit einzelnen Bobs (Intamin). Darüber hinaus ist in der Planungsphase angeblich auch über eine hölzerne Bobbahn nachgedacht worden. Diese Idee wurde jedoch aufgrund der schwierigen Instandhaltung verworfen. Letztlich entschied man sich dann für die Einzelbobs von Intamin. Als Standort wählte man nicht, wie ursprünglich geplant, die Fläche, an der heute Joris en de Draak steht, sondern einen Platz nahe der Piraña. Bis zu diesem Zeitpunkt befand sich dort die Veulenweide, eine Wiese mit Tieren, die aus diesem Anlass weichen musste. Während des Baus wurde ein mutmaßlich menschlicher Schädel in der Baugrube gefunden. Von der Polizei wurde dieser jedoch letztlich als Hundeschädel eingestuft, sodass die Bobbaan pünktlich am 4. April 1985 eröffnen konnte. Insgesamt wurden umgerechnet 3,4 Millionen Euro in sie investiert.

Spätere Anpassungen

  • 1987 wurde am Ausgang der Bobbaan das ähnlich thematisierte Restaurant Steenbok eröffnet.
  • 1996 wurden die Nylonräder durch Gummiräder ersetzt, was einen Verkauf der Attraktion aufgrund zu hohem Lärmaufkommen abwendete.
  • 1998 erhielt die Warteschlange eine komplette Überdachung aus Holz und Bildschirme wurden eingebaut.
  • 2005 erhielt die Bobbaan neue Wagen mit einem hölzernen Aussehen, die jeweils zwei Passagiere pro Reihe aufnehmen können. Die alten Wagen wurden im Gegenzug an Six Flags Over Texas verkauft.
  • 2013 wurde eine Single-Rider-Line eingerichtet.

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