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Monsieur Cannibale


Monsieur Cannibale ist ein sogenanntes Kaffeetassen-Karussell, das seit 1988 besteht und sich gegenüber der Themenfahrt Carnaval Festival und der Dunkelachterbahn Vogel Rok befindet. 

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Daten und Fakten

TypTeetassenkarussell
BereichReizenrijk
Eröffnung1988
Anzahl Kochtöpfe12
Personen pro Kochtopf5
Kapazität1.200 Besucher / Stunde
Fahrtdauerca. 2 min
MusikGérard Gustin
EntwurfHenny Knoet
FahrsystemMack Rides
Kosten1,7 Mio. NLG

Wusstest du, dass...

  • Monsieur Cannibale erst 2002, also fast 15 Jahre nach der Eröffnung, ein Dach erhielt?
  • in den Jahren 1988 und 1989 ein Teil der großen Gastronomie nebenan Mr. Bongo & Co. hieß und somit ebenfalls ein afrikanisches Theming hatte?
  • seit 2008 die Musik an jedem Ende ein Fahrt durch Trommellaute unterbrochen, neu beginnt und somit nie vollständig zu hören ist?

Beschreibung der Attraktion

Auf einer Plattform befinden sich insgesamt zwölf runde Wagen, in denen jeweils fünf Personen im Kreis sitzend Platz finden. Während der Fahrt wird jeder Wagen an drei verschiedenen Achsen gedreht: Zum einen dreht sich, wie auch bei normalen Karussells die gesamte Plattform. Jeweils drei Wagen sind zudem auf einer eigenen Plattform zusammengefasst. Diese Plattformen bewegen sich ebenfalls – in entgegengesetzter Richtung zur großen Plattform. Zudem können die Besucher selbst Hand anlegen: In der Mitte jedes Wagens befindet sich ein Lenkrad, mit dessen Hilfe der eigene Wagen rotiert werden kann. 

Gestaltung

Anstatt der sonst üblichen Kaffeetassen sehen die Wagen wie Kochkessel aus. In der Mitte des Karussells befindet sich der fantasievoll gestaltete Herr Kannibale, der über die Kessel herrscht und somit gewissermaßen die Besucher zu seinem Mahl macht. Die gesamte Fahrt wird von Gérard Gustin Ohrwurm Monsieur Cannibale aus den 1960er-Jahren in eine Coverversion von Sacha Distel untermalt. 

Die Gestaltung der Attraktion wird bisweilen als rassistisch bewertet. Die amerikanische Journalistin Gisela Williams schrieb im Januar 2014 in einem Bericht für das The Wall Street Journal etwa „There was an unpleasant side to Efteling: The way dark-skinned people were depicted. At a carousel-like ride called Monsieur Cannibale, for instance, an enormous figure wore a chef's hat on his head and a spoon through his nostrils—a racist throwback to the days of the Dutch East India Company that made for more explaining.“Gegenredner verweisen indes darauf, dass das der Attraktion zugrundeliegende, französischsprachige Lied einen ironisch-witzigen Charakter hat. Eine englische Übersetzung des Liedtextes ist hier verfügbar.

Entstehungsgeschichte

Das von Henny Knoet gestaltete Kaffeetassen-Karussell Monsieur Cannibale eröffnete als Ergänzung des Themenbereichs Reizenrijk, welcher zu diesem Zeitpunkt im Wesentlichen aus der Themenfahrt Carnaval Festival und dem Aussichtsturm Pagode bestand. Die rund 1,7 Millionen Gulden teure Fahrattraktion wurde von der Firma Mack Rides hergestellt.

Weitere Anpassungen

  • 2002 erfuhr Monsieur Cannibale mit dem Bau eines großen Reetdaches eine Ergänzung. Seitdem kann die Attraktion auch bei widrigen Witterungsverhältnissen genutzt werden.

Bewertungen

Kommentare