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PandaDroom


PandaDroom ist ein 4D-Kino, das 2002 zum 50-jährigen Bestehen von Efteling eröffnet wurde. Das Projekt realisierte der Park zusammen mit dem Naturschutzbund WWF. Neben dem eigentlichen Film besteht die Attraktion aus einer Preshow sowie einem überdachten Erlebnisspielplatz nach der Hauptshow. 

Zurück 8,0

Daten und Fakten

Typ 4D-Kino
Name Dt. Panda Vision (oder Der Traum des Pandas)
Bereich Anderrijk
Eröffnung 2002
Fläche 3.000 m²
Dauer des Hauptfilms 10 min
Entwerfer u.a. Marieke van Doorn und Karel Willemen
Hersteller des Films MoveTRIX
Kosten 23 Mio. Euro

Wusstest du, dass...

  • die Filmproduktion zur Attraktion unter anderem auch in den deutschen Parks Hansa-Park und Europa-Park sowie im schwedischen Liseberg gezeigt wurde?
  • die Investitionskosten von 23 Millionen Euro noch heute jede andere Einzelinvestition in den Schatten stellt? Erst Symbolica wird das 4D-Kino im Jahr 2017 überholen.

Attraktionserlebnis

Der Eingang zur Attraktion befindet sich am Spookslotplatz, obwohl das Attraktionsgebäude selbst am besten etwas entfernt von der Pardoes Promenade aus zu sehen ist. Der Wartebereich hat kein konventionelles Stangengitter, sondern verläuft als Weg durch einen Grünbereich. Sporadisch sind dort Steinfiguren und besondere Effekte platziert. Die Warteschlange endet an einer Grotte an einem See unter einem Wasserfall, die zugleich auch der Eingang zum Gebäude ist.

Vorshow

Beim Betreten des Gebäudes geben die Mitarbeiter den Besuchern 3D-Brillen, doch in der Vorshow, auch Wundergrotte genannt, werden diese noch nicht benötigt. In dem Saal, der nach vorne leicht abschüssig verläuft, sind vorne drei Bildschirme platziert. Der Rest des Saals hat ein Steindesign mit einigen Säulen und künstlichen Fackeln. In dem nun folgenden Film tritt erstmals der Protagonist der Attraktion, ein Panda auf. Seine Vision zeigt das glückliche Leben der Tiere in allen Erdteilen. In der Vorshow wird diese Vision durch spektakuläre Naturbilder umgesetzt. Im letzten Teil der Vorshow werden diese durch Musik von Trijntje Oosterhuis' In this together begleitet, dem offiziellen Song zur Attraktion. Zudem zeigen zwei animierte Affen spielerisch, was in der Attraktion nicht gestattet ist.

Hauptshow

Auf die Vorshow folgt die Hauptshow: Hierbei handelt es sich um den eigentlichen 4D-Film, der in einem großen Kinosaal mit 400 Plätzen auf einer 9 mal 20 Meter großen Leinwand gezeigt wird. Im zehnminütigen Film unternehmen die Besucher eine Weltreise, auf der sie Zeuge von drei menschengemachten Zerstörungen der Natur werden: Dem Schmelzen des Nordpols, gezeigt durch die Irrreise von einigen Eisbären, der Abholzung des Urwalds (eine Gruppe Affen spielt hier die Hauptrolle) sowie dem Tiefseefang in den Weltmeeren. Zunächst wird dabei immer eine „heile Welt“ gezeigt, in der die vermenschlicht dargestellten Tiere Spaß haben. Dann folgt jeweils der Cut: Mal ist es das Fällen eines Baumes, mal das Auftauchen eines Fischernetzes oder das Wegbrechen von Eis. Die letzte Szene des Films spielt im Urwald. Wenn dort der Baum gefällt wird, kommt von der Decke des Kinos eine große Baumattrape auf einer Hebevorrichtung heruntergefahren. Dann taucht der Panda erneut auf und versucht, den Baum wieder aufzustemmen - ein widriges Unterfangen. 

Begleitet wird der Film durch einen Soundtrack von René Merkelbach. Die Bezeichnung 4D verdient sich der Film auch durch einige weitere Effekte, wie das Rappeln der Kinobänke und Nebel.

Indoor-Spielplatz

Die 3D-Brillen geben die Besucher beim Verlassen des Kinosaals wieder ab, bevor sie in den letzten Teil kommen, der sich sich am besten als Indoor-Spielplatz umschreiben lässt. Für Kinder gibt es dort einige Spielmöglichkeiten wie Rutschen und Klettergerüste. Alles ist im Naturstil der Attraktion thematisiert. Dabei werden verschiedene Erdteile abgedeckt, die sich zum Teil auch im Film wiederfinden - der Nordpol, der Urwald, eine Unterwasserwelt und eine afrikanische Szenerie. Alle thematischen Teile sind jeweils mit großen Tieranimatronics ausgestattet.

Darüber hinaus sind auch einige Bildschirme an den Wänden angebracht, an denen verschiedene Edutainmentangebote zum Thema Natur angeboten werden. Auch können hier Spenden an den WWF geleistet werden.

Im selben Raum befinden sich auch noch ein Shop (genannt Panda) sowie ein Selbstbedienungsrestaurant (Octopus). Der Ausstieg erfolgt entweder zur Pardoes Promenade oder zum Spookslotplatz hin.

Entstehungsgeschichte

Für die Saison 2002 war Efteling noch auf der Suche nach einer adäquaten Jubiläumsattraktion - denn in diesem Jahr wurde der Park 50 Jahre alt. Da der damalige Creative Director Ton van de Ven zu diesem Zeitpunkt damit beschäftigt war, das Efteling Theater zu realisieren, entschied man sich für eine Kooperation mit dem WWF, der zu diesem Zeitpunkt ebenfalls versuchte, mit einer Themenattraktion auf die Belange des Umweltschutz hinzuweisen. So war die Zusammenarbeit, an der sich beide Partner finanziell beteilgten, eine gute Gelegenheit für beide. Für Efteling war ein junges Kreativteam unter der Leitung Marieke van Doorn für das Projekt zuständig.

Ein Softopening erfolgte bereits Ende März 2002, bevor am 19. Juni die offizielle Eröffnung unter Mitwirkung des damals schon über 90 Jahre alten Prinz Bernhard, dem Vater der damaligen Königin Beatrix und Schirmherren des WWF, stattfand.

Spätere Anpassungen

  • 2009 wurde das anliegende Restaurant Octopus umgestaltet.
  • 2012 wurde ein neuer Soundtrack durch René Merkelbach realisiert.

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