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Sander de Bruijn über Symbolica


Der Symbolica-Entwerfer Sander de Bruijn (35) hat anlässlich der Eröffnung ein Gespräch mit Eftelist.nl geführt. Freundlicherweise hat uns die Redaktion gestattet, De Bruijns Aussagen hier auf Deutsch zu präsentieren.

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"Obwohl ich schon Jahre beim Park beschäftigt war, wurde ich erst 2005 als Entwerfer übernommen, als ein konkreter Ersatz für Henny Knoet gesucht wurde. Zusammen haben wir damals an der Entwicklung eines großen Stilbuchs über die Welt von Pardoes gearbeitet. Dieses Stilbuch konnte Henny noch richtig abschließen und er konnte sein Werk dadurch mit einem guten Gefühl hinterlassen. Aufgrund des ausführlichen Stilbuchs entstand bei Efteling der Wunsch nach einer Attraktion.

Zunächst war es das Ziel, viel mehr Elemente aus dem Stilbuch zu verwenden, wie zum Beispiel die verschiedenen Planeten die das Universum zählt. Das Fahrsystem, dass wir damals für Hartenhof im Blick hatten war dafür auch besser geeignet. Nachdem wir stattdessen beschlossen hatten, das viel kleinere Trackless-Fahrsystem zu verwenden, kehrten wir zurück zur reinen Rolle von Pardoes dem Zauberer und wofür er im Kern steht. Die Attraktion wurde kompakter, ein eingerahmtes Abenteuer, das man von A bis Z erlebt. Die Dimensionen vom Hartenhof war gigantisch, allein schon was die zu befüllenden Meter angeht und es war toll, mit Symbolica wieder auf das menschliche Maß zurückzukehren. Die Reisen zu fernen Orten wurden eingeschränkt auf eine Reise durch den Palast von König Pardulfus.

Von Beginn an war uns schon klar, dass mit der Entscheidung für ein Fahrsystem auch eine einzigartige Attraktion nach Efteling kommen musste: Es durfte absolut keine Kopie von etwas werden, was schon in Efteling besteht. Die Besucher sollten nicht denken: "Oh, das ist sowas wie Fata Morgana" oder "Das ähnelt Droomvlucht ganz genau!". Symbolica sollte eigenständig neben den anderen Attraktionen bestehen.

Das gewählte Fahrsystem brachte eine unglaublich tolle Herausforderung für die Entwurfsabteilung mit sich: Wir wussten, dass unsere Gäste in jeder Szene sehr nah an der Handlung und an den Dekorationen sein würden. Und weil das System die Möglichkeit für verschiedene Routen bietet, mussten wir dafür sorgen, dass jede davon, mit einem eigenen Engagement, noch attraktiver werden würde.

Letztlich kamen wir eigentlich durch ein Klischee aus der echten Welt auf die Idee mit den verschiedenen Routen. Man kennt es gut: Man besucht einen Palast und da gibt es verschiedene Routen durch: Überall einzelne Gruppen, die ihre eigene Route durch das Gebäude laufen. In großen Burgen und Landhäusern in Großbritannien kann man zudem sehr oft thematische Führungen in Anspruch nehmen, zum Beispiel eine spezifische 'library tour' oder die 'garden tour' und das fanden wir eigentlich eine sehr schöne, erkennbare Basis für Symbolica."

Quelle:
Eftelist.nl: „Sander over Symbolica: 'Terug naar de menselijke maat'“ (1.7.)

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