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Bart de Boer gibt Abschiedsinterview


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Kurz nach seinem letzten Arbeitstag als Efteling-Geschäftsführer hat Bart de Boer in einem Interview mit dem Brabants Dagblad noch einige interessante Einblicke über die Trennung und die Zukunft des Parks gegeben.

Bezüglich des im Juni bekannt gegebenen Ende der Zusammenarbeit zwischen de Boer und Efteling zeigte sich der 62-jährige gefasst. Zwar hätte er gerne noch ein paar Jahre bei Efteling gearbeitet, aber es gäbe sicherlich keinen Groll oder Wut und er habe mit niemandem bei Efteling Probleme. Meinungsverschiedenheiten kämen nun einmal vor, meint de Boer. Inzwischen habe er sich an die Vorstellung seines Abschieds gewöhnt.

Den Investitionskurs in seiner Amtszeit mit einem Volumen von insgesamt 221 Millionen Euro verteidigt de Boer: „Als ich hier anfing, fielen die Besucherzahlen. Nun zieht Efteling rund 4,2 Millionen Besucher an, eine Million mehr, als vor fünf Jahren. Investieren zahlt sich aus.“ Mit einem einem Beispiel zur Wassershow Aquanura verdeutlicht de Boer das. Durch sie, so der Manager, würden immer mehr Besucher auch zum Essen und Trinken im Park bleiben, wodurch sich die Gastronomieumsätze um 10 bis 15 Prozent gesteigert hätten.

Auch zu zukünftigen Projekten für Efteling äußert sich Bart de Boer im Interview. Die Idee eines weiteren Hotels nach dem Vorbild des Europa-Parks findet er beispielsweise „gut“. Zudem hat Efteling ihm zufolge noch fünf weitere „fantastische“ Pläne in der Hinterhand – wobei er selbstverständlich nicht verrät, was sich dahinter verbirgt.

Einer davon könnte der zum Hartenhof sein, dem Darkride der schon zwei Mal verschoben wurde und mittlerweile frühestens 2015 erwartet werden kann. Zu ihm hat De Boer weitere Informationen parat. Demnach hat es technische Probleme mit den Wagen der geplanten Attraktion gegeben und um eine Wiederholung der Schwierigkeiten mit dem Fliegenden Holländer zu vermeiden, habe man den Plan verschoben und stattdessen für das Jubiläum Aquanura umgesetzt.

Quelle:
Brabants Dagblad, 5. September 2013

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