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Fata Morgana: Viele Verbesserungen nach Wiedereröffnung


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Am gestrigen Samstag hat Efteling seine Themenfahrt Fata Morgana erstmals seit dem 7. September wieder der Öffentlichkeit präsentiert. In den dazwischenliegenden 25 Tagen wurde die Attraktion renoviert und verändert. Ein großer Teil der Änderungen beziehen sich auf neue Sicherheitsbestimmungen bezüglich Brand und Evakuierung. So wurden in der Stationshalle neue Brandmelder und Lüftungsschächte eingebaut und veraltete Systeme modernisiert. Zudem wurde an den Übergängen von der Drehplattform zu normalem Boden neues, schwarz-gelbes Sicherheitsband angebracht und der Lichtplan wurde modifiziert.

In technischer Hinsicht wurden zudem Stahlkabel, die unter Wasser die Boote miteinander verbinden, durch neue erstzt. Ein ursprünglich geplanter kompletter Austausch der Boote konnte hingegen aus unbekannten Gründen nicht realisiert werden, wird jedoch später nachgeholt. Aus diesem Grund muss das defekte Boot Nr. 14 weiterhin von einem aufblasbaren Floß ersetzt werden, damit die Programmierung der Szenen aufrecht erhalten werden kann.

Aber auch in gestalerischer Hinsicht birgt das Update einige Veränderungen. Die auffälligste von ihnen lässt sich direkt in der anfänglichen Dschungelszene begutachten. Während dort bislang das kleine Modell eines Palastes stand, wurde dieses nun durch eine Projektion ersetzt. Am Anfang der Szene ist dort ebenfalls ein Palast zu sehen – beim Vorbeifahren der Fahrgäste entpuppt sich diese jedoch, passend zum Attraktionsnamen, als Luftspiegelung und verschwindet.

Direkt im Anschluss noch in der Dschungelszene ist die Aufbesserung der Schlange an der Decke zu sehen. Nicht nur, dass die bestehende Schlange in ihrem Aussehen verbessert wurde (kein Reißverschluss ist mehr zu sehen), auch eine neue Schlange wurde hinzugefügt.

Wesentlich sind auch Verbesserungen an den drei Zauberern der Attraktion, die sich am Ende der ersten Dschungelszene, in der Gefängnisszene und nach der Schatzkammer befinden. Hier wurden vor allen Dingen die Effekte verbessert. Die Gestalten erhielten neue, fließendere Bewegungen, die bisherigen Soundeffekte, die eher an den Sound einer vollautomatischen Schusswaffe erinnerten, wurden komplett ersetzt. Zudem wurde der grüne Laser, mit dem der erste Zauberer das Tor öffnet durch einen blauen ersetzt. Auch die Figuren der Zauberer selbst wurden durch neue Kleider und Haare verbessert.

Die jahrelangen Probleme mit der drehenden Kammer gegen Ende der Fahrt wurden ebenfalls angegangen und scheinen nun behoben zu sein – denn die sich häufig nicht drehende Kammer tut seinen Dienst wieder. Auch Nebeleffekte sind wieder vorhanden, und die Laser sind wieder rot statt wie bislang grün.

Für die Fata Morgana ist es eine größere Anpassung in einer Reihe von vielen, die die Attraktion seit Herbst 2009 aufbessern und erhalten sollen. Neben der seitdem häufiger laufenden thematischen Aufbesserung der 140 Animatronics (neue Haare, neue Kleider, neue Masken) wurden unter anderem Ratten an einem Kelleraufgang in der Krokodilszene hinzugefügt, die Musikgruppe im Thronsaal erhielt einen eigenen Soundtrack (beides 2010) und der Kopf des riesigen Dschinns in der Schatzkammer konnte sich erstmals seit 25 Jahren wieder bewegen (2011). Anlässlich des Baus der Wassershow Aquanura wurde 2011 zudem die Außenfassade der Attraktion renoviert. Im letzten Jahr erhielt die Themenfahrt zusammen mit Droomvlucht erstmals einen Fotopunkt.

In Zukunft werden wohl noch weitere Anpassungen folgen.

Zum Video: Ein Onride der Attraktion von gestern. Weitere Videos gibt es hier.

Quelle:
Vijfzintuigen.nl: "Veel vernieuwingen in Fata Morgana na groot onderhoud" (4.10.)

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