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Python wird für die Zukunft fit gemacht


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Eftelings Achterbahnklassiker Python erlebt zurzeit durchaus bewegte Zeiten: Zum einen steht der komplette Abriss und Wiederaufbau der Attraktion an, zum anderen wird seit einigen Wochen eine virtuelle Warteschlange getestet. Zu beiden Entwicklungen geben wir euch an dieser Stelle ein Update.

Die wohl umfangreichste Renovierung der Python hat Efteling für notwendig gehalten, da die kleineren Reparaturen an der Attraktion in letzter Zeit immer häufiger notwendig waren. Um kein Risiko zu treffen, viel schließlich die Entscheidung für einen kompletten Abriss und Wiederaufbau - durchaus kein leichtes Unterfangen mit insgesamt drei Phasen: Zunächst erfolgt der Abriss der alten Attraktion, bei der die Schienenteile in circa fünf Meter große Stücke geschnitten und anschließend abtransportiert werden. Nur die Fundamente, der Lifthill, das Stationsgebäude und die erst wenige Jahre alten Züge sollen bestehen bleiben. Selbst das Betriebssystem der Python soll bei dieser Gelegenheit ausgetauscht werden.

Anschließend beginnt der zeitaufwendigste Teil des Projekts: Der originalgetreue Wiederaufbau der Python durch ein 30-köpfiges Team. Hierbei werden schrittweise die verschiedene Elemente platziert. Die beiden Loopings bestehen dabei aus vier jeweils 11 Meter großen Einzelteilen, die vor Ort zusammengesetzt werden müssen. Abgeschlossen werden die Arbeiten durch eine zwölftägige Testphase, bei der die "neue alte" Attraktion sozusagen auf Herz und Nieren geprüft wird. Dabei geht es zum Beispiel um das Funktionieren der verschiedene Systeme und auch die Fahrtdaten, wie etwa Geschwindigkeit und G-Kräfte. Anschließend soll die Attraktion wieder eröffnen. Unklar war - aufgrund von Lieferproblemen - lange der genaue Zeitraum der Python-Renovierung. Ursprünglich sollte diese bereits im April, Mai und Juni 2017 verschwinden und war zwischenzeitlich vom 11. September bis zum 1. Dezember 2017 geplant. Inzwischen ist auf Eftelings Homepage vermerkt, dass die Python 8. Januar bis zum 30. März 2018 renoviert werden wird.

Die gewonnenen Zeit bis zum Beginn der Renovierung nutzt Efteling für ein Experiment: Seit Anfang Oktober kann man zu bestimmten Zeiten nur eine Runde mit der Python drehen, wenn man zuvor via App oder Automat einen 15-minütigen Zeitslot für sich reserviert hat. Gäste mit einer Reservierung müssen dann innerhalb des reservierten Zeitraums einen QR-Code vor dem Eingang zur Python scannen, um die Attraktion nutzen zu können. Wird das System gut angenommen, soll es unter Umständen regulär eingeführt werden. Das unten stehende Video zeigt, wie dieses Virtuelle-Wartezeit-System im Detail funktioniert:

Quelle:
Wonder: „Wonderbaarlijke klus“ (Zomer 2017)

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