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Carnaval Festival


Carnaval Festival, war bei seiner Eröffnung 1984 der erste Darkride in Efteling. Er entstand unter der Federführung des niederländischen Puppenspielers Joop Gesink. In acht Minuten durchfahren die Wagen eines Mack-Endlossystems eine quietschbunte, multinationale Karnevalswelt.

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Daten und Fakten

Typ Darkride
Bereich Reizenrijk
EröffnungApril 1984
Dargestellte Länder15
Anzahl Figuren275
Bahnlänge 240 m
Fahrtzeit8:00 min
FahrsystemMack
Entwerfer Joop Geesink
Musik Toon Hermans / Ruud Bos
Kosten9 Mio. NLG

Wusstest du, dass...

  • der Schöpfer der Attraktion, Joop Geesink, wenige Wochen nach der Eröffnung der Attraktion verstarb?
  • mit Loeki de Leeuw von 2005 bis 2011 eine weitere Figur von Joop Geesink einen Platz in Carnaval Festival fand?
  • es an der Stelle, an der heute das Teetassenkarussell Monsieur Cannibale steht, bis 1988 ein zur Attraktion passender Springbrunnen mit Fröschen zu finden war?

Attraktionserlebnis

Der Eingang zu Carnaval Festival neben Vogel Rok ist vor allen Dingen durch einen großes Carnaval-Festival-Schild identifizierbar und ansonsten recht unauffällig. Nach einem großen Wartesaal mit Anstellschlangengittern gelangt man als Besucher über eine Brücke in die Mitte einer Plattform, die sich außerhalb der Mitte dreht. Entlang der Plattform laufen die Mack-Wagen entlang, in die man von dort steigen kann. Schon hier ertönt der bekannte, ohrwurmträchtige Soundtrack der Attraktion, der Ruud Bos nach einer Melodie von Toon Hermans arrangiert wurde.

Fahrt

In einem der 118 in einer Endlosschleife verbundenen Wagen wird die 240 Meter lange Strecke in rund 8 Minuten absolviert. Dabei werden - einfach gerechnet - 14 Länder, teils in mehreren Szenen, dargestellt. Immer dabei ist das Attraktionsmaskottchen Jokie, das als Figur in vielen Szenen zu sehen ist; immer dabei auch die Attraktionsmusik, die in acht verschiedenen, länderangepassten Varianten zu hören ist. Mal sind die Szenen links zu finden, mal rechts. Das Fahrsystem von Mack ist dazu in der Lage, sich nach links und nach rechts zu wenden, sodass die Besucher immer in die korrekte Richtung schauen.

Die Harmony de Kwakers am Anfang der Fahrt.

Ausgangspunkt der Reise sind die Niederlande. Diese werden gleich zu Beginn in mehreren Szenen gezeigt. Bekannt ist hier vor allen Dingen der Froschchor Harmony de Kwakers gleich zu Beginn des Bereichs. In einem zusammenhängenden Bereich werden dann im Anschluss die Länder Belgien, Monaco mit einer Sonnengestalt und Frankreich mit einem Bistro gezeigt. Auch im nächsten Bereich wird Europa noch nicht verlassen: Hier sind die Länder Großbritannien (inklusive Schottland), Deutschland (mit gewissen Anspielungen an Österreich), die Schweiz mit ihren Alpen sowie Italien mit Wahrzeichen aus Venedig, Pisa, Rom und Vatikan zu finden. Im Anschluss wird Europa verlassen - zunächst in Richtung Asien. Japan ist in einem langgezogenem Gang zu sehen: Von der Decke hängen japanische Flaggen, ein Trio Japaner verbeugt sich und Sumoringer sind platziert. China, das darauf folgt, ist im Wesentlichen ein Schattenspiel sowie eine größere Szene mit einem Drachen. Alaska ist eigentlich kein Land, sondern ein Bundesstaat der USA, trotzdem ist es als nächste Szene in Form einer Eislandschaft abgebildet. Im Anschluss wird es wieder wärmer. Zunächst kommt eine Dschungelszene mit großem Affen, die Afrika repräsentieren soll. Mexiko und Hawaii (wie Alaska eigentlich Bundesstaat der USA) sind die letzten beiden gezeigten Ländern in eher kleinen Szenen.

Die finale Szene besteht aus einer großen, sich drehenden Figur, sowie kleinen, sich ebenfalls drehenden Figuren, die im Kreis um die große Figur stehen und Schilder hochhalten, auf denen in verschiedenen Sprachen „Auf Wiedersehen!“ steht. Die Plattform wird wieder erreicht und die Besucher können aussteigen und das Attraktionsgebäude über eine Brücke nach einem Fahrtfotoverkaufsstand verlassen.

Entstehungsgeschichte

Joop Gesink, der schon seit drei Jahren für Efteling als Berater tätig war, wurde mit einem eigenen Projekt betreut, das dieser in kompletter Freiheit selbst umsetzen konnte - Carnaval Festival, ein klar an Disneys It's a small world angelegter Darkride, der nach Geesink jedoch „fröhlicher und farbenfroher“ ausfallen sollte. Zunächst war ein derartiges Projekt erst für die späten 1980er Jahre vorgesehen, da jedoch bei der Fata Morgana Probleme auftraten, wurde es im September 1983 vorgezogen.

Als Standort einigte man sich auf den nördlichen Parkbereich, in der direkten Nähe konnten externe Kräfte auch an der Vielzahl verschiedener Puppen gearbeitet werden - wobei große Animatronics, wie etwa der Affe oder der Drache von ausländischen Firmen erstellt wurden.

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