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Pagode


Die Pagode ist eine absenkbare Aussichtsplattform des Typs Flying Island von Intamin. Sie ist direkt neben der Gondoletta-Station und Nahe des zentralen Platzes Efteling Brink zu finden.

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Daten und Fakten

TypAussichtsplattform
BereichReizenrijk
EröffnungMai 1987
Höhe45 Meter
Kapazität720 Besucher / Stunde
Kosten8 Mio. NLG

Wusstest du, dass...

  • ein Intamin-Aussichtsturm vom Typ Flying Island auch im italienischen Gardaland zu finden ist?
  • 1987 unter dem Namen Pagoda eröffnete?
  • in den letzten Jahren immer wieder mit technischen Problemen zu kämpfen hatte und in den Jahren 2009, 2010, 2014, 2015 und 2016 für jeweils längere Phasen geschlossen war?

Attraktionserlebnis

Die Pagode ist eines der bekanntesten Objekte in Efteling und zugleich ein beliebtes Fotomotiv. Zentral in Efteling gelegen und mit ihrer Höhe von 45 Metern ist sie von vielen Punkten aus gut zu sehen. Umgekehrt kann man sich bei einer Fahrt auf der Pagode natürlich auch einen guten Überblick über den Park – und bei gutem Wetter darüber hinaus – verschaffen.

Technischer Aufbau

Die Technik einer Flying Island sieht einen langen Hebarm vor, der die Aussichtsplattform mittels einer Hydraulik anhebt. Bei der Pagode befindet sich das Ende des Hebarms und der dort platzierte Motor folglich rund 45 Meter von der Station entfernt, versteckt zwischen Bäumen. Ein Gegengewicht von 340 Tonnen ist notwendig, um die rund 225 Tonnen schwere Plattform und den Hebearm in die Höhe zu bekommen.

Das Gegenwicht der Pagode.

Gestaltung

Der Name verrät bereits die asiatische Thematisierung der Pagode, denn Pagoden sind in Teilen Asiens verbreitete, turmartige Gebäude. So wie bei originalen Pagoden ist auch auf der im Durchmesser 17 Meter breiten Plattform ein zur Mitte zulaufendes Dach mit mehreren, ebenenartigen Vorsprüngen angebracht. Die Plattform hat so eine Gesamthöhe von 15 Metern. Die erste der Ebenen hat noch den Durchmesser der Plattform und dient so als Überdachung für die Besucher auf der Plattform darunter. Die Farbgestaltung der Aussichtsplattform wird von (Orange-)Rot-, Weiß- und (Blau-)Grüntönen dominiert. Die Spitze der Pagode ist golden.

Die Station der Pagode liegt etwas erhöht auf einer Art Hügel. Der Hügel ist dabei mit asiatischen Gräsern und Pflanzen verziert, auch eine Mauer aus Naturwerksteinen umrundet ihn. Rechs vom Eingang befindet sich der kleine asiatische Imbiss Toko Pagode, dessen Bestuhlung bis an den Siervijver, den See der Gondoletta, reicht.

Fahrt

Der Eingang zur Attraktion ist auf der rechten Seite und führt zunächst in ein klassisches Anstellschlangengitter am Fuß des Stationshügels. Kurz vor der eigentlichen Station werden die Besucher von einem am Boden platzierten Mitarbeiter in zwei Teile aufgeteilt und finden sich so in zwei unterschiedlichen Gattern wieder. Auf diese Weise kann die Plattform von zwei Seiten beladen werden. An einer Fahrt können bis zu 60 Personen teilnehmen, sodass eine stündliche Kapazität von 720 Personen erreicht wird.

Der Besucherbereich der Plattform besteht aus einem kreisförmigen Weg an den Außengrenzen der Plattform, der nur durch ein Geländer von der äußeren Umgebung getrennt ist. Sobald alle Gäste die Plattform betreten haben, schließen die Tore und die fünf- bis sechsminütige Fahrt beginnt. Während der Fahrt dreht sich die Plattform, wobei eine komplette Drehung in drei Minuten gelingt. Die Aufstiegsgeschwindigkeit beträgt 3,6 Stundenkilometer. Ein zusätzlicher Mitarbeiter nimmt an jeder Fahrt der Pagode teil und hat eine eigene kleine Kabine. Da er einen guten Überblick hat, hat er die Aufgabe, auf Gewitter zu achten und Brände nicht nur in Efteling, sondern etwa auch in den umgebenden Waldgebieten zu melden.

Ausguck von der Plattform.

Der Ausgang befindet sich an der gegenüberliegenden Seite der Plattform und führt zur linken Seite vor der Attraktion.

Entstehungsgeschichte

Die Idee zu einem Aussichtsturm wie der Pagode entstand relativ kurzfristig und war nicht von langer Hand geplant. Auf den speziellen Attraktionstyp der Flying Island von Intamin kamen die Verantwortlichen im Zuge einer Reise nach England. Ein erstes Modell wurde 1986 präsentiert. Die schnelle Vorgehensweise der Parkdirektion stieß dabei auf Kritik bei den Aufsichtsräten.

Für die Attraktion wurden verschiedene Standorte angedacht, unter anderem in der Nähe des heutigen Standort des Eingangsgebäudes Huis van de Vijf Zintuigen, in der Nähe der Zubringerstraße N261 und am heutigen Standort des Vliegende Hollander. Letztlich entschied man sich für einen Standort, der von allen Parkteilen gut sichtbar war, am Siervijver nahe der Station der Bootsfahrt Gondoletta. Dies war somit das erste Mal, dass diesem Standort in der Mitte eine zentrale Bedeutung als Mittelpunkt zukam. Mit der Errichtung der Pardoes Promenade und des Platzes Efteling Brinks im Jahr 2000 änderte sich die Parkstruktur grundlegend und der ganz in der Nähe der Pagode liegende Platz wurde zum zentralen Umverteilungsplatz der Besucher auf die verschiedenen Parkbereiche.

Am 28. Mai 1987 eröffnete die 8 Millionen Gulden teure Pagode, damals noch unter dem Namen Pagoda. Der Name, der durch einen Wettbewerb ermittelt wurde, wurde noch im selben Jahr in den heutigen umgewandelt, da man der Meinung war, es handele sich um einen falsche Übersetzung. Nachträglich wurde das zwar bezweifelt, der Name blieb aber.

Spätere Anpassungen

  • Die Geländer der Attraktion wurden um die Jahre 1988 / 1989 von beige nach grün umgestaltet.
  • Während Winter Efteling 1999 wurde die Pagode vorübergehend als großer Weihnachtsbaum thematisiert. 
  • Nach der Entdeckung von Haarrissen blieb die Attraktion von Ende 2002 sowie größtenteils in der Saison 2003 geschlossen.
  • 2004 wurde die Warteschlange in der Länge deutlich verkürzt.
  • Von September 2009 bis Juli 2010 blieb die Pagode wegen technischer Probleme geschlossen. Aufgrund eines schwereren Motors musste anschließend die Kapazität der Attraktion von 100 auf 60 Personen pro Fahrt verkleinert werden. Die von Intamin angegeben
  • Anlässlich der Kröning von König Willem Alexander wurde die Spitze der Pagode 2013 zeitweise durch eine goldene Krone ersetzt.
  • Auch in den Jahren 2014, 2015 und 2016 hatte die Pagode immer wieder mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen.

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