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Der fliegende Fakir


Nach einer von Efteling selbst verfassten Geschichte setzte der Park 1958 Der fliegende Fakir (nl. De vliegende Fakir) um. Im Vordergrund der Attraktion steht die Illusion eines fliegenden Teppiches, eine Idee von Peter Reijnders, die er auch selbst umsetzte.

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Daten und Fakten

Typim Freien
nl. NameDe vliegende Fakir
Eröffnung
Juli 1958
LiteraturvorlageEfteling
Entwurf
Anton Pieck
TechnikPeter Reijnders
MusikSanai Gath
Kosten
unbekannt

Wusstest du, dass...

  • ursprünglich sogar überlegt wurde, den Teppich ohne Seilkonstruktion durch einen Luftstrom schweben zu lassen?
  • der Fakir 1987 ausgetauscht wurde? Bis dahin hatte er stets schwarze Haare gehabt, von da an waren es die heutigen weißen.
  • der Turm des fliegenden Fakirs im Hintergrund der Kulisse der Indische Waterlelies auftaucht?

Die Geschichte

Ein reicher indischer Sultan bekommt von einem befreundeten Emir Tulpenzwiebeln geschenkt, weiß das Geschenk jedoch nicht zu schätzen. Da wird der Sultan plötzlich sehr krank und niemand vermochte ihm zu helfen. Ein Fakir kommt zum Gärtner des Palasts und erzählt diesem, dass der Sultan erst gesund wird, wenn die Schönheit der Tulpen zu schätzen weiß. Der Fakir spielt auf seiner Flöte und einer Tulpen sprießt und blüht. Der Gärtner stellt sie neben das Krankenbett des Sultans und dessen Zustand scheint sich zu bessern. Weitere Zwiebeln werden gesetzt und der Fakir spielt weiter.

Was die Geschichte sagen will

Geld verdirbt den Charakter, das ist wohl die zentrale Botschaft dieser von Efteling selbst verfassten Geschichte. Denn nur, indem der Sultan seinen Geist für die Schönheit der Tulpen öffnet, kann er geheilt werden. Die Geschichte hat auch gewisse Parallelen zu Hans Christian Andersens Kunstmärchen Des Kaisers Nachtigall, das in Efteling ebenfalls dargestellt ist.

Umsetzung in Efteling

Bei der Attraktion handelt es sich um ein klassisches Außenmärchen im Sprookjesbos: Der Geschichte etwas entgegenlaufend ist ein zentrales Highlight derselben ein fliegender Teppich, auf dem der Fakir von einem Turm des Palasts zum anderen schwebt. Auf beiden Seite steigt er hinab und beschwört mit seinem Flötenruf auf der einen Seite rote, auf der anderen Seite gelbe Tulpenattrappen zum Blühen. Die weiteren Figuren des Märchens, also im Wesentlichen der Sultan, aber auch der Gärtner und der befreundete Emir, treten nicht auf.

Die Musik entstammt dem traditionellen indischen Stück Sanai Gath, gespielt auf einer Shehnai.

Show im Video

Entstehungsgeschichte

Die eigentliche Motivation für den Bau dieser Attraktion aus dem Jahr 1958 war die Idee Peter Reijnders', einen Teppich schweben zu lassen. Die anfänglich verfolgte Idee eines auf einem Luftstrom schwebenden Teppichs wurde später zugunsten einer Seilkonstruktion verworfen. Auf dem hier zu sehenden Teppich ist eine Fakiranimatronic platziert, zwei weitere finden sich anden Erdgeschossfenstern der beiden äußeren Türme. Die Tulpen bewegen sich mittels auf- und absteigendem Wasser.

Für Eftelings damalige Verhältnisse handelte es sich bei Vliegende Fakir um eine der größten bisherigen Attraktionen.

Spätere Anpassungen

  • 1987 wurde der Fakir ausgetauscht und hat seitdem keinen schwarzen, sondern weiße Haare

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